Int. Heilkräutertage 2015 - Themen

 

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Ablauf / Themen / Zeitplan

 

 

Liebe Kräuterinteressierte,

nachfolgend finden Sie einen vorläufigen Zeitplan und die Themen während der Veranstaltung "Int. Heilkräutertage 2015" im Schloss Krastowitz bei Klagenfurt. Geringfügige Änderungen, insbesondere Ergänzungen sind noch möglich.

Die Vorträge finden durchgehend von Donnerstagmittag bis Sonntagmittag statt. Die Workshops werden parallel zu den Vorträgen am Freitag- und Samstagnachmittag angeboten.

Es werden 16 Vorträge, eine halbtägige Podiumsdiskussion und 16 Workshops angeboten. Am Abend kann man den Tag mit Unterhaltung und Gedankenaustausch am Lagenfeuer ausklingen lassen - abendliche Konzerte im Festsaal gibt es am Freitag und Samstag.

 

 

 

Donnerstag, 04.06.:

 

 

13.30 - ca. 18.15 Uhr Vorträge*

12.30 Uhr, Einlass

13.30 - 14.30 Uhr, Eröffnung "Die Heilkraft der Pflanzen"
Hp. Thomas Rolin

14.45 - 15.45 Uhr, "Bedeutende Pflanzen in den verschiedenen Epochen des Abendlandes"
Dr. Claudia Müller-Ebeling

16.00 – 17.00 Uhr, "Wesen und Signatur der Heilpflanzen"
Dr. Roger Kalbermatten

17.15 - 18.15 Uhr, “The Wisdom of Nature (Natura Sophia) Tradition – Nature is alive”
MSc Mathew Wood (Übersetzung: Dr. Wolf-Dieter Storl) *(1)

 

 

Freitag, 05.06.:

 

 

10.00 - 19.00 Uhr Vorträge*

09.00 Uhr, Einlass

10.00 - 11.00 Uhr, "Vom Baum der einem Mann ein Kind schenkte"
Nana Nauwald *(2)

11.15 - 12.15 Uhr, "Vom Umgang mit Heilkräutern in den verschiedenen Kulturen"
Dr. Wolf-Dieter Storl

14.00 - 15.00 Uhr, "Gemmotherapie – eine außergewöhnliche Therapieform"
Miriam Wiegele

15.15 - 16.15 Uhr, „Asiatische Inspiration – westliche Kräuter aus Sicht der TCM“
Dr. Florian Ploberger

16.45 – 17.45 Uhr, "Magie und Heilkraft des Moores und seiner Pflanzen"
Hp. Alois Krautgartner

18.00 – 19.00 Uhr, „Kräuterbiere, jenseits von Hopfen und Malz“
Dr. Christian Rätsch

14.00 - 18.30 Uhr Workshops*

14.00 – 16.00 Uhr

„Das Labor der Spagyrik“
Helga Thun-Hohenstein (Laborführung in 2 Gruppen für jeweils 1 Stunde)

„Heilpflanzen zur Stärkung der Milz“
Hp. Alois Krautgartner

„Die Pflanzenwesen der Berge – Signaturenbetrachtungen und persönliche Annäherung an die Alpenheilpflanzen“
Hp. Astrid Süßmuth

„Verborgene Ortsqualitäten im Erscheinungsbild der Pflanzen“
Barbara Brodegger

16.30 – 18.30 Uhr

„Das Geschenk der Mohnfrau“
Nana Nauwald *(3)

“Ethnobotanische Wanderung”
Dr. Wolf-Dieter Storl

„Therapiestrategien mit pflanzlichen Zubereitungen“
Miriam Wiegele

„Shamanic Herbalism: Animal Medicines, Plant Medicines“
MSc Mathew Wood (Übersetzung: Dr. Claudia Müller-Ebeling)
*(4)

20.00 – 24.00 Uhr Unterhaltung und Ausklang des Tages

20.00 – 21.00 Uhr, „Urklang“

21.00 – 24.00 Uhr, Ausklang am Lagerfeuer, Free Beat Company

 

 

Samstag, 06.06.:

 

 

10.00 - 19.00 Uhr Vorträge*

09.00 Uhr, Einlass

10.00 - 11.00 Uhr, ,“Heilkunde unserer europäischen Ureinwohner“
Dr. Wolf-Dieter Storl *(5)

11.15 - 12.15 Uhr, "Theriak – der sagenumwobene Trunk des Mittelalters"
Dr. Christian Rätsch

14.00 - 15.00 Uhr, "Paracelsus, Gründer der Homöopathie – Hahnemann in den Spuren ewiger Weisheit"
Dr. Klaus Bielau

15.15 – 16.15 Uhr, „Alpenheilpflanzen“
Hp. Astrid Süßmuth

16.45 – 17.45 Uhr, „Spagyrik - eine Philosophie“
Helga Thun-Hohenstein

18.00 – 19.00 Uhr, „Geistkeimlinge - von der Natur-Begeisterung“
Nana Nauwald

14.00 - 18.30 Uhr Workshops*

14.00 – 16.00

„Gemmotherapie – eine besondere Therapieform“
Miriam Wiegele

„Die hohe Kunst des Räucherns“
Manfred Brauer

„Grenzenlose Kommunikation unter Pflanzen“
Barbara Brodegger

„The Six Tissue States – Forgotten Energetics of Traditional Western Herbalism”
MSc Mathew Wood (Übersetzung: Dr. Wolf-Dieter Storl oder Dr. Claudia Müller-Ebeling) *(6)

16.30 – 18.30 Uhr

„Schutzmagie mit Pflanzen“
Dr. Christian Rätsch + Dr. Claudia Müller-Ebeling

„Ethnobotanische Wanderung“
Dr. Wolf-Dieter Storl

„Paracelsus, Gründer der Homöopathie – Hahnemann in den Spuren ewiger Weisheit“
Dr. Klaus Bielau

„Pflanzen an Orten der Kraft“
Hp. Astrid Süßmuth

20.00 – 24.00 Uhr Unterhaltung und Ausklang des Tages

20.00 – 21.00 Uhr, „ALMA“

21.00 – 24.00 Uhr, Ausklang am Lagerfeuer, Free Beat Company

 

 

Sonntag, 07.06.:

09.00 Uhr, Einlass

10.00 - ca. 12.30 Uhr Podiumsdiskussion*

"Die Heilkraft der Pflanzen"
Podiumsdiskussion mit verschiedenen Referenten der Veranstaltung (in 2 Teilen)

Moderation während des Kongresses:

Hp. Thomas Rolin (ThoR-ZentruM) - Kongress
Karin Fürhapper (ORF) - Podiumsdiskussion

* - Die Vorträge dauern jeweils eine Stunde und finden, wie auch die Podiumsdiskussion, im Festsaal statt.

Freitag und Samstag werden jeweils 8 Workshops angeboten, von denen sich die Teilnehmer mind. einen Workshop pro Tag aussuchen können (die Listen zum Eintragen liegen während der Veranstaltung auf) - Workshopdauer 2 Stunden.

Die Workshops finden im Freien und in Seminarräumen statt (bei extrem schlechtem Wetter entfallen die Workshops im Freien).

 

*( ) - Nachfolgend nähere Informationen zu den gekennzeichneten Vortrags- und Workshopthemen:

 

(1) Vortrag

"The Wisdom of Nature (Natura Sophia) Tradition"

Nature is Alive

Matthew Wood MSc (Herbal Medicine)

Registered Herbalist (American Herbalist Guild)

Here in central Europe we are near the birthplaces of two of my greatest heros, Paracelsus and Jacob Boehme. Both of them experienced Nature as a living, conscious being and left behind valuable descriptions of what that feels like and how we too may attain that knowledge. This is the basic foundation from which shamanism starts and these two are excellent examples of what we might call “European shamans.” Their writings teach us to link our personal soul to the Soul of Nature, the anima mundi. When we are in right relationship with Nature we are in right relationship with all creation and it is from his position that we must practice herbal and other forms of healing. The Paracelsian “Light of Nature” teaches us to look to the spiritual essence in all things for creative and healing power. Each mineral, plant, animal, and human has an essence and it is this that flourishes in health or becomes estranged in sickness. The essence shines forth through the doctrine of signatures (the plant looks like what it is for) and this leads us both through wisdom and knowledge of healing properties.

 

(2) Vortrag

"Vom Baum, der einem Mann ein Kind schenkte"

 

Nana Nauwald

Verstehen und Erkennen der Verbundenheit von Pflanzen und Menschen durch "Lauschen": Nana Nauwald erzählt Mythen von Lebensbäumen, Pflanzenweisheit, und Pflanzengesängen.

 

(3) Workshop

"Das Geschenk der Mohnfrau"

 

Nana Nauwald

Ein sinnenfreudiges Angebot, über die Erfahrung in der durch Klang, Rhythmus, einer rituellen Körperhaltung nach Dr. F. Goodman ® angeregten

Trance in den Zustand stärkender Erkenntnis der Qualität und Fülle eigener Lebensfrüchte zu gelangen.

Bitte mitbringen:

- ein Tuch, das als Stirnband umgebunden werden kann

- einige Blätter, Blüten von Pflanzen, zu denen derzeit eine besonders intensive Verbundenheit besteht.

 

(4) Workshop

"Shamanic Herbalism: Animal Medicines, Plant Medicines"

Matthew Wood MSc (Herbal Medicine)

Registered Herbalist (American Herbalist Guild)

The doctrine of signatures teaches us to look into the plant and see its’ essence shining forth in its physical properties, appearance, environmental niche, and even chemistry. The plant is formed by its’ environment and it can operate within and cure a similar environment within us – too hot, too dry, too tense. When the plant looks like an animal the healing powers are even more profound, according to the teachings of the Native American people. This is called a “spirit signature.” These plants heal vital processes but also teach us much on the path of Nature Wisdom and the beginning steps on the shaman’s path. A few examples: bear (burdock, angelica, spikenard), elk and deer (wild bergamot and many mints, sumach, cleavers, dogwood, thistle, teasel), rabbit (rabbit tobacco, nettle, wild yam), turtle (gravel root, boneset, oak, black walnut), wolf (agrimony, cinquefoil, solomon’s seal), panther (valerian, catnip, chamomile, cramp bark), underwater panther/catfish (white water lily, blue flag, solomon’s seal, marshmallow root, slippery elm, mucilages). We will learn to look for the signatures and the medicinal properties of many of the “animal medicines.” We will learn the properties of many plants from this perspective – a class both philosophical and practical.  

 

(5) Vortrag

"Heilkunde der europäischen Ureinwohner"
 
 
Dr. Wolf-Dieter Storl
 
Es ist nicht so, dass medizinisches Wissen aus dem Nahen Osten, über Griechenland, Rom und schließlich über die Mönche zu uns kam. Alle Völker, auch die schriftlosen, entwickelten eine funktionierende, effektive Heilkunde. So auch unsere Ahnen. Das Heilwissen der indigenen Waldvölker - Kelten Germanen, Slawen, Balten - hat nachweislich Wurzeln in der alten Steinzeit und bestand aus Schamanentum sowie tiefem Wissens über die Heilkraft der Kräuter.  Diese ursprüngliche Heilweise - Kräutertees, Salben, Schwitzbäder, Heilsprüche - wurde von Kräutervätern, Hirten, aber vor allem Großmütter über Generationen  hinweg weitergegeben. Im Gegensatz zu dem offiziellen, staatlich sanktionierten, schriftlich fixierten Medizindogma der Kleriker, Gelehrten, Ärzte und Stadtapotheker, ist es die Heilkunde des einfachen Volks. Dass sie voller Weisheit und Wirkkraft steckt, wollen wir in diesem Vortrag zur Sprache bringen. 
 
 

(6) Workshop

"The Six Tissue States"

Forgotten Energetics of Traditional Western Herbalism

Matthew Wood MSc (Herbal Medicine)

Registered Herbalist (American Herbalist Guild)

To think holistically we must think intuitively, or in patterns. All traditional, ancient, and natural schools of herbalism and medicine looks for patterns, the most basic being fire and water. These give us the four qualities of Greek medicine: hot and cold, damp and dry. Also the basics of Chinese medicine: yang and yin in deficiency and excess. In addition, we look for tension and relaxation. In short, we have six tissue states, corresponding to the most basic imbalances in the organism: hot or over stimulation, cold or under stimulation, dry or atrophy, damp or stagnation, tension and relaxation. This helps us to understand the basic categories of Western herbalism: sedative, stimulant, aromatic, nutritive, mucilage, alterative, laxative, relaxant, astringent, etc. We will study both the system and many basic remedies so that the class will be practical and useful.

 

Änderungen vorbehalten!

 

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