Pflanze Bluete Pink

Vereinszweck

Auszug aus den Vereinsstatuten:

§ 2: Zweck

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Aufklärung der Bevölkerung zur Stärkung des Gesundheitsbewußtseins im Sinne einer Gesundheitsvorsorge in körperlicher, geistiger, seelischer und sozialer Hinsicht unter besonderer Berücksichtigung des traditionellen Wissens und der traditionellen Methoden.

Wichtige Themen des Vereins sind:

  • Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Informationsweitergabe
  • Vermittlung traditionellen Wissens und Überlieferungen aus der Volksmedizin
  • Wahrung des kulturellen immateriellen Erbes im Sinne der UNESCO
  • Hilfestellung zur Erreichung eines körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens
  • Förderung von Ausbildungen und Weiterbildungen
  • Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit von Berufsgruppen, die im soziologischen, therapeutischen und geschichtlichen Bereich tätig sind, wie z.B. PädagogInnen, EthnologInnen, Hebammen, ÄrztInnen, ErnährungswissenschafterInnen, EnergetikerInnen, DiätologInnen, PsychologInnen, SportwissenschafterInnen u.a.
  • Gemeinnützige Projekte zur Förderung der Volksgesundheit
  • Förderung eines ganzheitlichen Verständnisses für die Abläufe in der Natur im Allgemeinen und dem Menschen im Besonderen
  • Wahrung der ethischen Grundsätze (siehe Anlagetext)

Ethische Grundsätze:

A) Allgemeine ethische Grundsätze

  1. Der Verein vertritt keine spezielle religiöse, politische oder ideologische Richtung.
  2. Es gilt der Gleichbehandlungsgrundsatz hinsichtlich Geschlecht, Alter, sozialem Status, ethnischer Herkunft, Religionsbekenntnis und Handicap.
  3. Der Verein ist offen gegenüber anderen Meinungen und respektiert diese.
  4. Wir sind nur ein Teil dieser Welt und in dem Bewußtsein, daß wir ohne diese nicht leben können, ist der sorgsame und respektvolle Umgang mit der Natur selbstverständlich.
  5. Jeder Mensch, jedes Lebewesen, ist ein einzigartiges Individuum, dessen Würde in jeglicher Hinsicht nicht verletzt werden darf.

B) Ethische Grundsätze zum Gesundheitsverständnis

  1. Gesundheit ist der Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens (Def. WHO).
  2. Die konstitutionellen Unterschiede der Menschen müssen berücksichtigt werden.
  3. Die Ursache von Krankheit ist in der Lebensweise der Menschen zu suchen. Zu der Lebensweise gehören nicht nur körperliche sondern auch geistige, seelische und soziale Aktionen und Reaktionen.
  4. Krankheit wird subjektiv erlebt, was in den verschiedenen therapeutischen Maßnahmen, unabhängig von objektiv meßbaren Parametern, berücksichtigt werden muß.
  5. Heilung ist nur dann möglich, wenn der Mensch in seiner Ganzheit (im Sinne der WHO) betrachtet und behandelt wird.
  6. Jeder Mensch hat ein Recht auf Gesundheit. Hilfe zur Wahrung und Erreichung von Gesundheit soll gewährt werden, auch wenn die finanziellen Möglichkeiten des Hilfesuchenden nicht vorhanden sind.
  7. Es gibt nur eine Heilkunde. Der Verein ist daher offen für jegliche Erkenntnisse, die die Gesundheit des Menschen erhalten und fördern, auch wenn diese empirisch gewonnen wurden und die moderne Naturwissenschaft die Ergebnisse (noch) nicht nachvollziehen kann.
  8. Zu einer effektiven Gesundheitsvorsorge gehört ein hohes Maß an Eigenverantwortung für das eigene Leben. Eigenverantwortung kann aber nur dann erreicht werden, wenn das Gesundheitsbewußtsein durch verständliche und nachvollziehbare Informationsweitergabe gestärkt wird.

Das „ThoR-ZentruM für Gesundheitsvorsorge und Traditionelle Abendländische Methoden“ ist ein gemeinnütziger Verein, dem namhafte, praktizierende TherapeutInnen, BeraterInnen und TrainerInnen angehören.
Unser Anliegen besteht in einer ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge im Sinne der WHO („Gesundheit ist der Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens“) unter besonderer Berücksichtigung der Traditionellen Abendländischen Methoden.

Wissenschaftliche Untersuchungen und Statistiken zeigen immer wieder auf, daß unser bestehendes Gesundheitssystem allein nicht in der Lage ist, dem zunehmenden Anstieg der sog. Zivilisationskrankheiten entgegenzuwirken. Dies liegt unserer Ansicht nach an dem fehlenden ganzheitlichen Heilungsverständnis und der mangelnden Bereitschaft der Bevölkerung, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Eigenverantwortung kann aber nur dann übernommen werden, wenn durch Verständnis Einsicht entsteht. Gerade was diesen Punkt angeht, möchten wir durch aufklärende Vorträge, Lehrgänge und Veranstaltungen den interessierten Menschen die Zusammenhänge aufzeigen, die ein gesundes Leben ermöglichen.
Die eigentliche Ursache für Krankheit sehen wir in der Lebensweise der Menschen, die nicht nur von physischen sondern auch von psychisch-seelischen Faktoren geprägt wird.
Unter steter Berücksichtigung der individuellen Konstitution, sollte es jedem Menschen möglich sein die eigene Gesundheit zu erhalten, wenn er nur die Zusammenhänge erkennt und sich nicht von irreführenden Aussagen der Medien und der Industrie beeinflussen läßt.

Der zweite wichtige Punkt unserer Vereinstätigkeit betrifft die Traditionellen Abendländischen Methoden im Sinne der UNESCO („Wahrung des immateriellen kulturellen Erbes“).
Im Gegensatz zu östlichen Kulturen ist unser Wissen, sind unsere Erkenntnisse in Vergessenheit geraten. Dies hat dazu geführt, daß wir Methoden aus anderen Ländern übernehmen, wo dieses Wissen über Jahrhunderte gepflegt und weitergegeben wurde. Diesem Wissen liegt aber ein anderer Ansatz zugrunde: Man denke an die klimatischen, gesellschaftlichen, religiösen, konstitutionellen, ethnischen Aspekte, aber auch an die natürlichen Gegebenheiten (Heilpflanzen-, Wasservorkommen, u.a.), die sich von den unseren z.T. erheblich unterscheiden. Allzuoft werden gesundheitserhaltende Methoden aus anderen Kulturen aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgerissen ohne Berücksichtigung der o.g. Unterschiede. Das Wiederentdecken unseres eigenen Wissens (Gesundheitsverständnis, Bräuche, Umgang mit der Natur, u.a.) ist uns daher ein besonderes Anliegen.

Vereinsname

Wir trauen uns
Neben den „großen“ Gesundheitsthemen greifen wir auch Randthemen auf, die aufgrund einer fehlenden naturwissenschaftlichen Grundlage bislang nur wenig Beachtung fanden, aber eine lange Tradition in unserer Kultur aufweisen. Durch unsere ausgezeichneten DozentInnen, die sowohl einen wissenschaftlichen als auch einen traditionellen Zugang zu den verschiedenen Themen haben, können wir seriös aufklären und für Verständnis dieser Methoden werben. Dabei stellen wir uns gerne der Diskussion.

Kein Spiel mit der Angst
Durch eine kritische Betrachtung verschiedener Veröffentlichungen im Gesundheitsbereich, die häufig zu Verunsicherung in der Bevölkerung führen, wollen wir zu einer größeren Objektivität beitragen. Auch hierbei betreiben wir Aufklärung auf naturwissenschaftlicher Basis.

Unser Vereinsname
Ursprünglich aus einer Wortspielerei entstanden (Thomas Rolin), bezeichnet der Name „Thor“ (Donar) einen Gott, der u.a. in der isländischen Sagensammlung (Edda) auftaucht. Neben den anderen Göttern und Göttinnen wie Odin (Wotan), Baldur, Freja und Frigga, verkörpert er einen bestimmten Charakter bzw. Wesenszug, der in der Natur und damit auch im Menschen präsent ist. Die Beschreibung der Götter und deren Geschichten ist also nicht wörtlich sondern als Metapher zu verstehen. Der Donnergott „Thor“ steht hierbei für: Mut, Kraft, „Beschützer der Menschheit vor den Angriffen der Trolle“, Klarheit ohne Umschweife in Wort und Tat, Heilkunst, Entschlossenheit. „Thor“ steht für den traditionellen Aspekt unseres Vereins. Wir distanzieren uns entschieden von der mißbräuchlichen Verwendung von Begriffen und Symbolen verschiedener Gruppierungen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft!

Als „Zentrum“ möchten wir alle interessierten Menschen aus den unterschiedlichen Berufsgruppen einladen, die verschiedenen Themen mit uns zu diskutieren und zu gestalten. Dieser interdisziplinäre Austausch, der sich v.a. bei unseren Kongressen wiederspiegelt, entspricht unserer ganzheitlichen Einstellung bei der Präsentation der Themen und soll zu einer möglichst objektiven Meinungbildung in der Bevölkerung beitragen.